Medizinisches Didgeridoo-Spielen als alternative Therapiemethode

beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom

Studienteam:
Dr. med. Milo A. Puhan, Horten Zentrum für patienten-orientierte Forschung, Universität Zürich
Alex Suarez, Asate, www.asate.ch
Dr. med. Christian Lo Cascio, Zürcher Höhenklinik Wald
Alfred Zahn, Zürcher Höhenklinik Wald
Dr. med. Markus Heitz, Lungenpraxis Morgenthal, Zürich
Dr. med. Otto Brändli, Zürcher Höhenklinik Wald


Zusammenfassung

Wir untersuchten bei Patienten mit einem mittelschweren Schlafapnoe-Syndrom und Schnarchen die Wirkung eines Trainings der oberen Atemwege auf die Tagesmüdigkeit und Schlafqualität. Per Zufall wurden 25 StudienteilnehmerInnen einem viermonatigen, medizinischen Didgeridoo-Spielen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Nach Ablauf dieser Zeit konnten wir nachweisen, dass die StudienteilnehmerInnen in der Didgeridoo-Gruppe, im Vergleich mit jenen der Kontrollgruppe eine geringere Tagesmüdigkeit und Ausprägung des Schlafapnoe-Syndroms hatten. Ausserdem fühlten sich die PartnerInnen in ihrer Nachtruhe durch das Schnarchen signifikant weniger gestört. Diese Studie zeigt, dass durch ein Training der oberen Atemwege mittels medizinischem Didgeridoo-Spielen, bei genügend langer Trainingszeit, eine signifikante Verbesserung der Symptome und des Schweregrades des Schlafapnoe-Syndroms erreicht wird.

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